Mobile Haltung

Tendenz steigend.

2 Millionen Legehennen leben in Deutschland z.Zt. in Mobilställen.

Dennis Hartmann ist bereits seit 2013 Mobilstallbetreiber. Seine ca. 4.000 Legehennen bewegen sich ganzjährig pickend und scharrend auf den Wiesen rund um 6 hochmoderne Mobilställe im schönen Odenwald. Der Auslauf wird alle vier Wochen verändert. So steht ständig frisches Gras zur Verfügung und die Weiden können sich erholen. Droht Gefahr aus der Luft, können sich die Tiere unter dem Mobilstall verstecken.

Dennis Hartmann ist der 1. Vorsitzende im Bundesverband Mobile Geflügelhaltung e.V. – ein Zusammenschluss von Landwirten, die Geflügel in mobilen Ställen halten und für die tiergerechte Haltung und Naturschutz eine wichtige Rolle spielen. Schwerpunkt ist u.a. die Vertretung der Interessen gegenüber Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Auch Biosicherheit ist ein großes Thema: man arbeitet z.Zt. an einem Leitfaden zum Thema Salmonellen.

Der BVMG e.V. ist die erste Adresse für Mobilstallbetreiber und die, die es werden möchten. Ein Blick auf die Homepage lohnt!

Wir freuen uns auch in 2020 den BVMG e.V. wieder mit einer Spende zu unterstützen.

 

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Fachgespräch Legehennenhaltung

Fachgespräch Legehennenhaltung.

Auf dem Weg zur In-Ovo-Geschlechtsbestimmung sind wir einen großen Schritt weiter:

Agri Advanced Technologies, ein Schwesterunternehmen von LSL Rhein-Main und Gudendorf-Ankum, arbeitet an technischen Lösungen zur Geschlechtsbestimmung im Ei, die auf den Ergebnissen der Grundlagenforschung zur spektroskopischen Ermittlung des Geschlechts aufbauen.  AAT focussiert sich auf zwei optische Technologien zur Bestimmung des Geschlechts: 

Das Raman-spektroskopischen Verfahren und die hyperspektrale Messtechnik. Beide Verfahren nutzen Licht zur Bestimmung des Geschlechts. 
Die hyperspektrale Messtechnik kann derzeit als einziges Verfahren in größerem Maßstab dazu beitragen, die Geschlechtsbestimmung im Ei möglichst schnell praxistauglich umzusetzen.

Die hyperspektrale Messtechnik funktioniert nur bei braunen Hühnern ab dem 13. Bebrütungstag des Bruteis und versteht sich als Brückentechnologie bis andere, früher anwendbare Verfahren Praxisreife erlangt haben. Sie ist somit ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Tierwohls in der Legehennenhaltung.

Die hyperspektrale Messtechnik arbeitet nicht-invasiv und birgt somit weder eine Verletzungsgefahr noch ein Kontaminationsrisiko für den Embryo. Da sie darüber hinaus sehr genau und schnell ist sowie ohne den Einsatz von Chemikalien auskommt, ist sie derzeit zugleich der kostengünstigste Lösungsansatz.

Ab dem III. Quartal 2020 können wir mit Hilfe der hyperspektralen Messtechnik gesexte Küken und Junghennen anbieten.

Weiter Informationen erhalten Sie hier:

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